5 gute Gründe mit dem Schreiben anzufangen, und ein MUST!

Written by on 26. Januar 2018

Schreiben ist haaaammergeil!

Ich habe ja echt eine Ahnung, ob das, was ich zusammenfabuliere irgendeinen Literaturkenner interessieren würde. Aber das ist mir auch völlig egal. Denn ich schreibe ja für mich.

Eigentlich wollte ich durch das Schreiben ja lernen, wie man plant, sich vorbereitet, recherchiert und so weiter. Jetzt ist dieser Blog aber mehr so etwas wie ein Tagebuch geworden, oder ein Journal, an dem jeder teilhaben kann, so er es denn möchte. Das tut mir unheimlich gut, auf der einen Seite. Auf der anderen Seite habe ich aber dadurch ja direkt am Anfang schon mein Ziel verfehlt. „Aber irgendetwas muss doch trotzdem drin sein!“, dachte ich mir heute. Und habe, zwischen all dem Stress, einfach mal überlegt, was mir das Schreiben eigentlich so bringt. Und ich bin auf ein paar Dinge gekommen, die zwar von Vorneherein recht offensichtlich erscheinen, es aber doch schön zu sehen ist, wenn es tatsächlich eintritt. Jetzt ist es vielleicht zu früh, im 25. von 365 Artikeln zu schreiben, was man schon gelernt hat. Aber hey… erstens nehm ich Dich eh immer in meine Gedankenwelt mit, und zweitens ist es verdammt nochmal mein Blog!

Aber schau mal hier:

  1. Du lernst, schneller zu tippen
    Wie gesagt.. seeeehr offensichtlich. Aber ja, auch ohne Zehnfingersystem. Schneller. Aber nicht unbedingt sauberer. Neben der Leertaste ist die meiste Taste: Backspace.
  2. Du lernst, überall zu tippen
    Der Artikel MUSS fertig werden! Egal wie! Demletzt hat sich der Nachbar beschwert, weil er das Tippen meiner Tastatur gehört hat. Also ab ins Bett, Laptop auf den Schoß, das war sau unangenehm, also ab in die Küche, das war auch blöd, ab auf die Couch. Alles nicht ideal, aber der Artikel ist fertig geworden.
  3. Du lernst Rechtschreibung
    Gerade eben wieder gemerkt, bei dem Wort „Schoß“. Es gibt Wörter, von denen ich nicht weiß, wie man sie schreibt. Unglaublich aber wahr. OK, das klingt jetzt recht arrogant. Ich weiß tatsächlich bei vielen Worten nicht, wie man sie schreibt. Wenn ich es aber denn tun muss, das Schreiben, dann lerne ich diese Wörter.
  4. Du siehst den Tag anders
    Bei Allem was Dir begegnet überlegst Du Dir: Steckt da ein Artikel drin? Kann ich darüber schreiben, will ich darüber schreiben? Das ist super! Warum? Weil Du ja nicht immer über Schlechtes schreiben willst, sondern im Normalfall über etwas Gutes. Und Du denkst automatisch: Was steckt Gutes drin? Das ist eine super Angewohnheit, das hat echt schon viel bei mir verändert!
  5. Du lernst, zu reflektieren
    Im Normalfall, bei mir zumindest, findest Du tagsüber nicht DAS Thema für den Abend. Du weisst ja nicht, was noch kommt! Du findest vielleicht im Laufe des Tages Deine Top 5. Die waren so toll, dass Du schon darüber schreiben könntest. Aber erst in der Tagesreflektion wird die Geschichte daraus. Was hast Du gelernt? Kommt das in den anderen Geschichten auch vor? Damit schließt Du auch den Tag für Dich ab.

 

Schreiben ist wie Meditation

 

und der +1?

Der ist der BURNER!!

 

Du lernst, zu kommunizieren

Das ist mir heute ganz am Abend, also so um 11, aufgefallen. Bestätigt also die Nummer 5!

Ich rede anders, ich schreibe anders, ich kommuniziere anders. Das Schreiben einer Geschichte ist wie ein Lied. Du hast ein Opening, führst heran, die Spannung steigt, du provozierst Emotionen bei Deinen Lesern, und reagierst dann auf diese. Und das habe ich mir in meiner täglichen Kommunikation angewöhnt. Ich mache das noch nicht immer, zu tief sitzen manchen Kommunikationsgewohnheiten. Aber es wird immer besser. Es gibt mittlerweile nur wenige reine Fakten-E-Mails bei mir. Nur wenn es wirklich hin und her geht. Bei meiner Tagesreflektion ist mir aufgefallen, dass ich für E-Mail-Schreiben heute mehrere Stunden gebraucht habe. Ich lese auch quer, ob das Geschriebene wirklich so wirkt, wie ich mir das vorstelle.

DAS ist DER Vorteil Nummer eins, wenn Du jeden Tag schreibst! Und ja, das getraue ich mich durchaus, schon heute zu sagen!

 

Wie ist das bei Dir? Schreibst Du auch?



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