HILFE!!! Die Heimaufsicht ist da!

Written by on 27. Januar 2018

Vergangenen Dienstag war die Heimaufsicht bei uns im Haus. Zehn Stunden lang! Von 8 bis 18 Uhr.

Nicht unbedingt, weil alles so schlecht läuft bei uns, und weil sie alles zerlegt haben. Nein! Sie haben, so hatte ich das Gefühl, meine Mitarbeiter und auch mich an diesem Tag tatsächlich begleitet. Es gab Nirgends irgendwie den Eindruck, dass sie nach Fehlern suchen, oder uns in die Pfanne hauen wollen. Sie haben die Entwicklung, die ich bei der FQA im Landkreis Rosenheim schon seit knapp zehn Jahren sehe nochmal bestätigt. Sie wird vom Kontrolleur immer mehr zum Partner. Und ist dabei schon ziemlich weit fortgeschritten!

Dabei habe ich im Abschlussgespräch eines der besten Komplimente bekommen. Sinngemäß lautete es so:

Trotz der zusätzlichen Belastung, die so eine Prüfung immer bedeutet, waren Ihre Mitarbeiter völlig entspannt und haben eine total angenehme Atmosphäre geschaffen, für uns und die Bewohner.

Dabei ist genau DAS sicher alles andere als leicht. Du hast auf einmal jemanden da, der ein bis zwei Mitarbeiter aus dem Stationsablauf abzieht, die anderen müssen die Arbeit fast alleine tun.

Du wirst begleitet auf Schritt und Tritt teilweise. Wirst bei der Grundpflege „beobachtet“. Für Dich eine Prüfungssituation, für den Bewohner steht eine ihm unbekannte Person mit ihm, also ein Unwohlfühlfaktor.

Die Dokumentation wird durchforstet, ob Du auch in der Vergangenheit Alles richtig gemacht hast.

Dir werden Fragen gestellt, und Du musst antworten, kannst es aber manchmal nicht, weil Du ja nicht alles wissen kannst.

Dann waren an dem Tag noch ein halber Notfall, eine Neuaufnahme und zwei Rückverlegungen vom Krankenhaus. Also… eigentlich soviel zu tun wie sonst in einer Woche!

 

Das sind nur ein paar der Punkte, die auf Dich zukommen, wenn auf einmal Prüfung im Haus ist. Und trotzdem haben es meine Mitarbeiter geschafft, eine gute Atmosphäre zu schaffen. Und darauf bin ich verdammt stolz! Und noch verdammt viel mehr dankbar!

Aber, genug geredet. Ich möchte diese Stelle heute nutzen, um den Menschen Raum zu geben, die es mehr als alles anderen verdienen. Los gehts:

 

VIELEN DANK

an:

Sarah, für das Begleiten der Heimaufsicht

Sophie und Josi für das Schmeissen der Station, obwohl alles im Frühdienst passiert ist

Olaf, Lejla und Stoja für das Schmeissen des Spätdienstes

Simone und Sabine von der Betreuung, für das Begleiten der Heimaufsicht

Rita und Conny für die Hilfe beim Mittagessen

Magda, Antonia, Uschi, Artur, Anna, Emöke, Martina, Swetlana, Beate, Kathi, NorbertMentor, Thomas und Heidi, die zwar entweder nicht beteiligt oder nicht im Dienst waren, aber jeden Tag dafür sorgen, dass solche Prüfungen so reibungslos ablaufen können.

 

Ich wüsste nicht, was ich ohne Euch alle tun sollte!

 

 



Comments

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *




Continue reading


Search
Please visit Appearance->Widgets to add your widgets here