Immer weiter, immer weiter!

Written by on 3. Februar 2018

Oh man!

Vor ein paar Tagen habe ich ja meinen Artikel geschrieben zu dem Thema Pause machen (hier: KLICK). Darin habe ich noch geschrieben, dass ich auf jeden Fall etwas schreiben werde.

Tja, vorgestern habe ich dann tatsächlich nicht geschrieben. Ohne Grund. Klar! Ich habe schon tausend Gründe, die ich jetzt nennen könnte: Keine Zeit, zu müde, einfach drüber und so weiter. Aber wir wissen doch beide, Du und ich, dass das nur faule Ausreden sind. Es gibt keine Entschuldigung dafür!

Kennst Du Jerry Seinfeld (hier bei Wikipedia: KLICK)? Jerry Seinfeld ist einer der erfolgreichsten StandUp-Comedians in den USA. Er wurde einmal gefragt, wie er so erfolgreiche Sketche und Witze entwickeln konnte. Seine Antwort darauf?

Unterbreche nie die Schlange!

Was meinte er damit? Er hatte sich Zuhause einen großen Jahreskalender an die Wand gehängt. Und er hat jeden Tag, an dem er geschrieben hatte, ein rotes Kreuz in den Kalender gemalt. Sein Commitment war: Die Schlange, die X-e, niemals unterbrechen zu lassen! Egal, wie krank er war, egal wie wenig Lust er hatte, egal wie wenig Zeit er hatte. Er hat immer geschrieben. Auch wenn die Sketche, die er an manchen Tagen schrieb, die schlechtesten waren, die ihm jemals untergekommen sind. Aber er konnte die Schlange nicht unterbrechen.

Was hat er damit erreicht?

Er hat damit seinen Geist und seinen Körper auf Output programmiert! Egal was war, er hat geschrieben. Egal was war, sein Körper und sein Geist wussten: heute wird noch geschrieben. Er musste diese Entscheidung nicht jeden Tag neu fällen, sich selbst überwinden. Und nach der Überwindung dann auch noch nach Content suchen oder darüber nachdenken. Dadurch, dass er kompromisslos geschrieben hat, konnte er sich quasi direkt nach dem Aufstehen damit befassen, welches Thema er denn bearbeiten möchte. Seine Denkweise wurde eine andere.

Er fragt sicher nicht mehr, OB er etwas tun sollte. Er fragte sich nur noch, WIE er das tun sollte.

Dieses Stadium wollte ich erreichen, und habs… nicht verkackt. Ich habe 30 Tage am Stück geschrieben. Aber es geht halt heute wieder von Vorne los! Mit Tag 1.

Aber ich habe auch gelernt. Ich habe es mir halt auch schwer gemacht. Jeden Tag vor dem Schlafengehen schreiben. Zu dem Zeitpunkt, an dem Motivation am Niedrigsten ist, an dem die Entscheidungskraft nahezu aufgebraucht ist, wollte ich schreiben. Das kostet unglaublich viel Kraft.

Deshalb stelle ich nun meinen Rhythmus um. Ich möchte das Schreiben gerne in meine Morgenroutine einbauen. Dabei verfolge ich den Ansatz von Hal Elrods „The Miracle Morning“.

Bis morgen Früh also! 🙂



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